Ein Tag auf der Birkengruppe

Der Tag beginnt um kurz nach sechs. Die meisten sind noch total verschlafen und der Wecker klingelt Alarm. Man ist natürlich zu faul, den auszumachen und liegt noch ein Weilchen im Bett und pennt. Dann irgendwann mal steht man auf und macht sich zum Frühstück fertig. Ganz schnell zum Tisch gerannt, um nicht zu spät zu kommen, dann das Essen in sich reinschlingen, danach den Rest Schminke sich ins Gesicht klatschen, um nicht ganz so bedeppert auszusehen. Anschließend noch das Zimmer aufräumen und den Dreck schnell untern Tisch kehren, Bett machen und ab in die Schule.

Nach der Schule wird dann gegessen, aber da lassen wir uns natürlich Zeit, weil keiner Lust auf Hausizeit hat. Nach der Runde, in der wir sagen was wir am Nachmittag machen wollen, haben wir Freizeit. Es sei denn, das Zimmer sieht aus, als ob die Bombe eingeschlagen hätte, denn dann muss man noch ein Stündchen auf der Gruppe bleiben. Um sechs gibt`s Abendessen und danach wieder mal Runde.

Wir dürfen ab sieben in den Hof um „frische“ Luft zu schnappen. Wir sind richtig gesundlebende Menschen. Die Erzieherinnen nötigen uns zur Weiterbildung, indem wir Nachrichten schauen. Zuletzt ist Duschen angesagt und wir haben noch mal Freizeit.
Um neun müssen dann die ersten ins Bett und dann ist der Tag auch schon zu Ende.

Aus der Sicht eines Mädchens der Wohngruppe